Gestern waren wir den ganzen Tag in der Pflaz unterwegs und zwar mit Mini Cabrios vom Autohaus Vogel in Landau!
Locker lässig haben wir den Tag verbracht, fast wie Urlaub.
Von Bockenheim nach Edenkoben, der Sesselbahn hoch hinauf, nach Deidesheim zu Bassermann-Jordan, auf die Ludwigsburg in Bad Dürkheim und dann wieder zurück nach Bockenheim zum Grillen!
13 Mädels aus den Anbaugebieten Nahe, Mittelrhein, Rheinhessen, Baden, Ahr Hessiche Bergstraße und natürlich das Pfalz Quartett waren unterwegs.
Herzlichen Dank an die Sponsoren!
Hier der Artikel der morgen noch in der Zeitung veröffnetlicht wird geschrieben von Sandra Morsch. ( Danke für den tollen Artikel)
Lebensfreude Pur auf 85 Kilometern
Am Sonntag, den 2. August konnte man 13 junge, intelligente Damen
mit Krönchen in mehreren Mini Cooper Cabrios des Autohauses Vogel
durch die Pfalz fahren sehen. Anlass war der Besuch von
Weinhoheiten aus vielen deutschen Weinanbaugebieten, die eine von
der Pfälzischen Weinkönigin Patricia Frank und den Prinzessinnen
Christine Freund, Kathrin Otte und Julia Herrmann organisierte
Kennenlerntour entlang der deutschen Weinstraße unternahmen.
Die Idee zu solchen Touren kam im Januar auf der Grünen Woche in
Berlin auf, als die Moselhoheit Sonja Christ ihren Vorschlag gleich
damit unterstützte zu der ersten Tour in ihr Anbaugebiet einzuladen.
Die Pfalztour war die fünfte Kennenlerntour, die die amtierenden
Hoheiten in einem deutschen Anbaugebiet unternahmen. Christine
Freund genießt diese Möglichkeit einen ?persönlichen Einblick in die
verschiedenen Anbaugebiete? zu bekommen und hofft, dass auch
zukünftige Hoheitengenerationen diese Touren weiterführen.
Persönlich wollten die Pfälzischen Hoheiten auch den Tag gestalten,
an dem sie ihre Heimat vorstellen.
Der morgendliche Treffpunkt zum Start der Tour war in Bockenheim, wo die
jungen Frauen die Minis und einen 3er BMW bestiegen. So flott ausgestattet fuhren alle in einer ?geplanten Kolonne? mehr oder weniger hintereinander zum
Schloss Villa Ludwigshöhe, wo sie ein Sektfrühstück zur Stärkung
einnahmen. Dort gab es dann auch eine Fahrt mit der Rietburgbahn,
bei der die Weinadligen die Aussicht genossen. Gabi Emmerich,
Weinkönigin des Mittelrheins, lobt die ?vielen wunderschönen
Aussichtspunkte in der Pfalz, bei denen man so weit über das Land
und die Weinberge schauen kann? und stellte beeindruckt fest, dass
Edenkoben allein schon fast mehr Rebfläche hat, als ihr ganzes
Anbaugebiet. Heike Scholl, Weinprinzessin des Mittelrheins, zieht
das Pfalz- Fazit: ?tolle Landschaft, toller Wein- einfach Pfalz?.
Die Hoheiten genossen die gemeinsame Zeit und die Möglichkeit Weine
und Sekte zu probieren und sich so auch ein geschmackliches Bild der
Pfalz machen zu können. Besonders schön ist, dass solche Tage, die
einer gemeinsamen Leidenschaft gewidmet sind, neben der
Erfahrungserweiterung auch das ?Wir ? Gefühl? der Hoheiten steigern,
erzählt Patricia Frank.
Mit den Minis ging es weiter entlang der vielfach als ?malerisch?
und ?idyllisch? bezeichneten Weinstraße, wobei viele auf der Strecke
gelegene Aussichtspunkte genutzt wurden um die Vielfältigkeit der
Pfalz zu bestaunen. Selbst die Wiege der Deutschen Demokratie wurde
von dem modernen Weinadel bestaunt. Die Fahrt führte die
Weinhoheiten nach Deidesheim, wo es eine Führung durch das bekannte
Weingut Geheimer Rat Dr. von Bassermann-Jordan gab. Die engagierten
Frauen zeigten sich beeindruckt von dem renommierten Betrieb, seiner
?faszinierenden Geschichte? und vor allem den Weinen. Sie freuten
sich besonders, dass sie als Erinnerung an den Tag auch einen
stoffenen Deidesheimer Geißbock mitnehmen durften und somit
zukünftig ein bisschen liebenswerte Pfälzer Skurillität zum
Vorzeigen und Erzählen haben. Die Badische Weinkönigin Isabell
Kindle und ihre Prinzessin Adrienne Streif fanden in dem
Deidesheimer Betrieb ihr ?Pfälzer Highlight? und hoffen eine
ähnliche Tour nochmal machen zu können. Kathrin Otte, die über sich
selbst sagt ?schon fast in jedem Eck der Pfalz? gewesen zu sein,
freut sich, dass es den gebietsfremden Hoheiten in ihrer Heimat so
gut gefallen hat und genoss es ihre Pfalz in ?all den wundervollen
Facetten? vorstellen zu können.
Der nächste Haltepunkt der Hoheiten lag im historischen Ambiente
der Klosterruine Limburg, wo sie die Weine der ?Vier Jahreszeiten
Winzer? kennen lernten. Zuerst besichtigten die Weinfreundinnen
allerdings die alten Gemäuer und lauschten Christine Freund, wenn
sie über ihren Heimatort Bad Dürkheim erzählte. Zwar waren nur
wenige schon mal auf dem Wurstmarkt, dem größten Weinfest der Welt,
aber sicher werden es einige mal versuchen, wenn sie im September
die Zeit finden. Susanne Bürkle, die Weinkönigin der Hessischen
Bergstraße, fand den Tag ?einfach Toll? und lobt vor allem ?die
lockere Atmosphäre und den Spaß?, den die Mädchen hatten.
Bei der Weinprobe auf der Limburg stellte Martin Freund,
Weinprinzessinnenbruder und engagierter Jungwinzer, auch die
mittelhaardter Genossenschaftsstruktur dar, verpackte Weinwissen in
einer interessanten Weinprobe und stellte diplomatisch fest ?dass ja
für jede in ihrem Anbaugebiet der Wein ein bisschen besser ist, die
Rebsortenvielfalt ein bisschen interessanter und sowieso alles ein
bisschen besser.? So findet er es eben auch in seiner Heimat. Für
Christine Dautermann, der Weinkönigin der Nahe, ist die Struktur der
vielen, großen Genossenschaften sehr interessant, denn ?an der Nahe
gibt es nur eine Winzergenossenschaft?. Auch zur Aufklärung der
kulturellen Eigenheiten der Pfalz kam es bei der Weinprobe als zu
einem erstmals erblickten Dubbeglas die Frage kam (von einer nun
aufgeklärten und deshalb ungenannten neuen Pfalzfreundin), ob die
nicht normal aus Plastik oder Metall wären. Familie Freund verwöhnte
den adligen Gaumen mit Dampfnudeln und Vanillesoße, die von allen
genossen wurden. Gestärkt ging die Fahrt weiter und Lisa Bunn, die
Weinkönigin des größten deutschen Anbaugebietes Rheinhessen, erkennt
den Hauptunterschied zwischen Pfalz und Rheinhessen darin, dass es
?in der Pfalz viel schönen Wald gibt?.
Den Abschluss machten die Weinhoheiten wieder in Bockenheim bei
einem Grillfest in Patricias Heimat. Gemeinsam genossen sie noch
einige ?leckere Weine? und erinnerten sich an die Erlebnisse des
Tages. Die Moselweinprinzessin Theresa Arns und die ehemalige
Weinkönigin der Ahr Julia Linden ziehen das Fazit, dass sie ?einen
informativen und unterhaltsamen Tag mit viel Pfälzer Lebensart
hatten, den sie in vollen Zügen genossen haben?. Für alle Hoheiten
steht fest, dass sie gerne wieder in die Pfalz kommen wollen. Zur
Erinnerung bis dahin haben sie ihren ?Deidesheimer Geißbock?, zwei
Flaschen Pfälzer Wein und damit sie in ihrem Gebiet nie durstig
sind ein Dubbeglas zur Erinnerung an die Pfalz mit bekommen. Für
unsere pfälzischen Hoheiten bleiben viele Erinnerungen an einen
schönen Tag in ihrer Heimat und ein gemeinsames: ?Zum Wohl die Pfalz?.




